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Archive for August 2011

Die neue Salon-Saison eröffnet der Philosoph und Biologe Dr. Andreas Weber und wagt sich mit uns an die komplexe Frage heran, was „Leben“ ist. Basierend auf seinem spannenden Buch „Alles fühlt. Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften“ öffnet Andreas Weber die Augen dafür, dass die Natur- und Lebenswissenschaften sich in einem Paradigmawechsel befinden: Forscher haben seiner Meinung nach erkannt, dass sie nur dann Antworten auf das „Rätsel Leben“ finden können, wenn sie Organismen als fühlende Systeme verstehen, die ihre Umwelt interpretieren und bewerten statt sklavisch Reizen zu folgen.
Dieses Weltbild, das Gefühl und Subjektivität als Dreh- und Angelpunkt, als Gemeinsamkeit jeglichen Lebens versteht, bewegt den Geist und das Herz gleichermaßen angesichts der Erkenntnis einer großen Verwandtschaft und Nähe aller Lebewesen untereinander und entsprechender Konsequenzen der Umweltzerstörung für uns alle.

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Unsere erste Salonexkursion wird uns zu kulturellen Perlen des Bremer Umlands führen: Zunächst haben wir die wunderbare Gelegenheit, uns intensiv mit dem Werk und Leben des deutschen Schriftstellers Walter Kempowski zu beschäftigen: Nach einer Einführung durch Kempowski-Kennerin Helga Schnars öffnet Hildegard Kempowski uns im niedersächsischen Dorf Nartum die Türen ins Haus Kreienhoop, das Lebensmittelpunkt und Schreibwerkstatt des Schriftstellers Walter Kempowski war – von ihm selbst entworfen als „ein wenig Höhle, ein bisschen Gutshaus, Schule und Kloster“. Hildegard Kempowski wird für uns aus ausgewählten Texten ihres Mannes lesen und sich viel Zeit nehmen, mit uns über sein Werk und sein Leben zu sprechen, denn wir dürfen wunderbarerweise bei ihr im Haus Kreienhoop übernachten.

Am nächsten Tag werden wir ins nahegelegene Künstlerdorf Worpswede aufbrechen, wo wir im Rahmen einer Orts- und Kunstführung die Entwicklung des Ortes vom Bauerndorf im Teufelsmoor zur berühmten Künstlerkolonie nachvollziehen können. Der Spaziergang endet mit einem Besuch der Großen Kunstschau, die wichtige Werke der Worpsweder Künstler beherbergt, wie Paula Modersohn-Becker, Otto Modersohn, Heinrich Vogeler, Fritz Mackensen, um nur einige zu nennen. Anschließend spazieren wir zu einem nahegelegenen architektonischen Kleinod nach Plänen Bruno Tauts, der sogenannten Käseglocke, wo uns eine Brotzeit erwartet. Danach bleibt Zeit für weitere Erkundungen und Museumsbesuche nach Belieben.

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