Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Juni 2013

Im Rahmen unseres 25. Salons am Freitag, den 20. September 2013 wird die Architektur- und Wohnsoziologin Prof. Dr. phil. habil. Christine Hannemann uns Einblicke in ihr Forschungs- und Interessenfeld „Neue Sesshaftigkeit – multilokales Wohnen“ geben:  Eine der prägnantesten Ausdrucksformen der heute allgegenwärtigen Mobilität(snotwendigkeit) ist das multilokale Leben. Multilokalität bedeutet „Vita activa an mehreren Orten.“ Der tätige Lebensalltag verteilt sich auf mehrere Orte, die in mehr oder weniger großen Zeiträumen aufgesucht und mit einer mehr oder weniger großen Funktionsteiligkeit genutzt werden. Die Kehrseite, also das Gegenstück von Multilokalität, ist eine spezifische Form von Sesshaftigkeit. Der Vortrag erläutert Ursachen, Typen und Folgen von Multilokalität. Zusammenfassend werden insbesondere beruflich bedingte Formen multilokalen Lebens diskutiert wie auch Folgen für die Stadtentwicklung.

Read Full Post »

Ich freue mich sehr, Sie und Euch zu unserem 24. Salonabend am Donnerstag, den 29. August einladen zu dürfen: Fast pünktlich zum Goethe-Geburtstag wird die Kunsthistorikerin und Goethe-Kennerin Prof. Dr. Christa Lichtenstern uns Einblick gewähren in ihre aktuelle Beschäftigung mit Goethes fachkundigem Interesse an der bildenden Kunst, insbesondere an der Skulptur: „Goethes Denken, Dichten und Tun ging immer vom lebendigen Phänomen aus. Diese seine Gegenständlichkeit prägte wesentlich auch sein Verhältnis zur Skulptur. Sie wurde bislang noch kaum als interdisziplinäres Goethe-Thema entdeckt. Es war eine Liebe auf den zweiten Blick. Im elterlichen Haus war Goethe vorwiegend nur der Malerei begegnet. Wie unentbehrlich ihm später die Skulptur aus Antike, Renaissance und Gegenwart wurde, zeigt er uns als Sammler, als Dichter anhand bestimmter Motive und als Mentor und Kunstförderer in Weimar. Die Frage, wie weit und warum sein Einfluss gerade auch in  Berliner Bildhauerateliers hineinreichte, wird abschließend spannend werden.“

Read Full Post »

An unserem 23. Salonabend am Montag, den 19. August wird der Biologe, Schriftsteller und Jazzgitarrist Dr. Bernhard Kegel uns sein neues Buch „Tiere in der Stadt – Eine Naturgeschichte“ vorstellen (2013 erschienen bei DuMont): „Graureiher jagen neben einer Berliner U-Bahn-Station, Füchse dösen im Kölner Klingelpützpark in der Sonne, in den Bäumen nahe der berühmten Oper von Sydney hängen die vom Aussterben bedrohten Graukopf-Flughunde. In Großstädten weltweit findet sich eine erstaunliche Vielfalt der Arten. Was müssen Tiere mitbringen, um in unserer Nachbarschaft zu überleben? Wie verändern sie sich? Und wie sah die Stadtnatur vergangener Zeiten aus?“ Diesen und anderen Fragen zum Zusammenleben von Mensch und Tier in der Stadt wird Bernhard Kegel gemeinsam mit uns nachgehen.

Read Full Post »

Am Samstag, den 3. August 2013 ab 15 Uhr lädt uns Jan Maruhn zu meiner großen Freude erneut ein, unser diesjähriges Salon-Sommerfest bei ihm im Garten in Berlin-Zehlendorf zu feiern.

Wie in den vergangenen Jahren wollen wir bewusst kein neues Thema auf die Agenda setzen, um genug Zeit für einander zu haben. Zeit für gute Gespräche, Wiedersehen, gemeinsames Nachklingenlassen der inzwischen über 20 Salonabende. Und es uns bei Speis und Trank gut gehen zu lassen.

Read Full Post »

Unsere kleine Reihe zu verschiedenen Perspektiven auf die Klassische Moderne in Architektur, Kunst und Literatur setzt sich mit einem neuen Aspekt fort: Am Donnerstag, den 25. Juli wird die Kunsthistorikerin Dr. Anke Blümm uns im Rahmen des 22. Salonabends ihre Dissertation zum Thema „,Entartete Baukunst‘? Zum Umgang mit dem Neuen Bauen 1933-1945“ vorstellen:

Während die Diffamierungen der bildenden Künste und der Musik durch die Nationalsozialisten als „Entartete Kunst“ und „Entartete Musik“ in den vergangenen Jahren durch aktuelle Bücher und Ausstellungen ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gerückt sind, ist das Schicksal der Architekturmoderne der Weimarer Republik bisher vergleichsweise wenig erforscht. Gab es auch den Begriff der „Entarteten Baukunst“ im Nationalsozialismus? Gab es vergleichbare Versuche wie bei Malerei und Plastik, die angefeindete Architektur zu beseitigen oder zumindest zu verändern?
Dank der Forschungsarbeit von Anke Blümm liegen inzwischen auch für dieses Kapitel der Moderne Antworten vor, die sie uns im Salon präsentieren und mit uns diskutieren wird.

Abbildung entartete Baukunst
Abbildungen: „Entartete Baukunst“, aus: Deutsche Kunstbetrachtung 1938

Read Full Post »