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Archive for März 2014

Im Rahmen des 30. Salons am 17. Mai 2014 wird der Neurologe und Psychiater Prof. Dr. H. Joachim Meencke mit uns über das wichtige Thema ”Hirntod und Organspende” sprechen, zu dem er eine klare Position vertritt:

“Die Organspende rettet einerseits das Leben des Empfängers, andererseits greift sie störend in den Sterbeprozess des Spenders ein. Empfänger von Organen sind dankbar für ein zweites Leben (David Wagner „Leben“, Rowohlt 2013), die Angehörigen von Spendern machen sich schwere Vorwürfe, in das Sterben eingegriffen zu haben und für einen unwürdigen Tod verantwortlich zu sein (Renate Greinert, 2008).

Den Hirntod als Tod des Menschen zu definieren, ist eine juristische Definition, um straffrei einem lebenden Menschen Organe entnehmen zu können („Postmortal“). Die Hirntod-Definition soll ausführlich diskutiert werden, auch vor dem Hintergrund der missverständlichen Aufklärung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung („Organ-Paten – wie ein zweites Leben.“ Informationen der Bundeszentrale für ges. Aufklärung (B Z gA) zur Organ-und Gewebespende).

Die niedrige Zahl und sogar noch zurückgehende Zahl der Organspender hat nicht nur etwas mit den Verfahrensmanipulationen des letzten Jahres zu tun, sondern auch damit, dass die Menschen spüren, dass die Aufklärung über Hirntod und Tod  Interessen-geleitet ist.”

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