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Archive for August 2014

Die Berliner Schriftstellerin Unda Hörner wird uns im Rahmen des 33. Salons am Freitag, den 3. Oktober 2014 ihr Buch „Scharfsichtige Frauen“ über Fotografinnen der Avantgarde in Paris vorstellen (Edition Ebersbach, 2012): Auffällig oft waren es Frauen, die in den 1920er Jahren zur Kamera griffen und sich so ihren Beruf erfanden. Eine glückliche Verbindung von „neuer Frau“, wie sie damals aus alten Rollenbildern heraus in Erscheinung trat, und neuem Medium. Die Fotografie galt nicht als Kunst – und selbst so berühmte Fotografen wie Man Ray sahen sich zeitlebens als gescheiterte Maler an! Er war auch der Anstoß für Lee Miller, Berenice Abbott, Marianne Breslauer oder Gisèle Freund, nach Paris zu gehen und von ihm zu lernen. Schnell fanden sie ihre eigenen Wege – als Straßenfotografinnen, Reporterinnen, Portraitfotografinnen.

Kurse bei einem privaten Lehrer waren für Frauen oft die einzige Möglichkeit mangels Bildungsinstitutionen für Frauen, die zwar seit 1919 zum Studium zugelassen waren, aber es gab eine heimliche Quote. Auch das Bauhaus bildet da keine Ausnahme – die meisten der Studentinnen besuchten die Textilkurse, die Web-Klasse. So soll das Thema „Frauen und Fotografie“ vor dem zeitgenössischen Hintergrund zur Sprache kommen, in Vortrag und Lesung aus den „Scharfsichtigen Frauen“.

 

Weitere Informationen über Unda Hörner sich hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Unda_H%C3%B6rner

http://www.literaturport.de/Unda.Hoerner/

http://www.youtube.com/watch?v=WpFGEgerMI0

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