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Archive for Februar 2015

Prof. Dr. Ernst Osterkamp wird uns die amerikanische Dichterin Edna St. Vincent Millay im Rahmen des 40. Salons am Freitag, den 8. Mai 2015 vorstellen, über die er im vergangenen Herbst ein sehr schönes Buch publiziert hat („Edna St. Vincent Millay“,  Deutscher Kunstverlag, Oktober 2014):

Die in Vergessenheit geratene Schriftstellerin Edna St. Vincent Millay (1892-1950) war einst die lyrische Stimme des Jazz Age. Die Gedichtbände der „amerikanischen Sappho“ standen in den 1920er und 30er Jahren auf den Bestsellerlisten und genossen Kultstatus. Das große Thema ihrer sinnenfrohen Lyrik waren alle Spielarten der Liebe – die Haltung aber, aus der heraus die Dichterin schrieb, war eine grundsätzliche Erfahrung von Desillusionierung. Ernst Osterkamp gewährt uns einen fundierten und bildreichen Einblick in das unkonventionelle Leben der Autorin und in ihr poetisches Werk.

Auch Edna St. Vincent Millay war eine Zeitgenossin Else Lasker-Schülers und Simone Weils. So setzt sich unsere kleine Salon-Reihe zu Künstlerinnen und Denkerinnen der Zeit der Moderne also aufs Wunderbarste fort.

Weitere Informationen über Ernst Osterkamp:
https://www.literatur.hu-berlin.de/de/institutsmitarbeiter/4974/wissenschaftliche-biographie
http://www.wallstein-verlag.de/autoren/ernst-osterkamp.html
https://karosalon.wordpress.com/referenten/

Biographisches zu Edna St. Vincent Millay:
http://de.wikipedia.org/wiki/Edna_St._Vincent_Millay

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Im Rahmen des 39. Salons am 14. April 2015 wird uns Elsbeth Weymann – Dozentin für Literaturgeschichte, Altgriechisch und Waldorfpädagogik – die zu Unrecht in Vergessenheit geratene Philosophin Simone Weil näher bringen:

„Die Schwerkraft des Geistes lässt uns nach oben fallen.“ – Simone Weil

Eine Kommunistin, die den Marxismus ablehnt, eine Atheistin mit Christuserfahrungen, eine Philosophin der Tat – es lohnt sich, dem Leben und den Gedanken dieser außerordentlichen Frau zu begegnen, über die Simone de Beauvoir sagte: „ich beneide sie um ein Herz, das imstande war, für den ganzen Erdkreis zu schlagen“ und Heinrich Böll: „ich bin ihr nicht gewachsen, intellektuell nicht, moralisch nicht, religiös nicht.“

Simone Weil lebte von 1909 bis 1943. Sie war also Zeitgenossin Else Lasker-Schülers, so dass wir inhaltlich wunderbar an den Salonabend mit Claudia Scholl anknüpfen und unsere kleine Reihe zu Künstlerinnen und Denkerinnen der Moderne fortsetzen können, die Unda Hörner im vergangenen Herbst mit ihrem Salonabend zu den Fotografinnen der Avantgarde in Paris begonnen hat.

Weitere Informationen über Elsbeth Weymann:
http://www.geistesleben.de/urheber/elsbeth-weymann
https://karosalon.wordpress.com/referenten/

Biographisches zu Simone Weil:
http://de.wikipedia.org/wiki/Simone_Weil
http://www.zeit.de/2014/05/simone-weil-philosophin

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Der Kulturphilosoph Prof. Dr. Rudolf Lüthe spricht im Rahmen des 38. Salons am 18. März 2015 über „Witz, Komik und das radikale Böse – Überlegungen im Anschluss an Arthur Schopenhauers Ethik“:

„Das Leben gleicht einem Kinderhemd – es ist kurz und beschissen.“ A. Schopenhauer

Arthur Schopenhauers fataler Pessimismus gegenüber den menschlichen Glückschancen könnte wohl kaum anschaulicher illustriert werden. In seiner Philosophie scheitert der Mensch beständig an seinem Willen, seine Leiden sind zwangsläufig und unausweichlich. Prof. Dr. Rudolf Lüthe legt in seinem Vortrag Paradoxien innerhalb der Schopenhauerschen Philosophie offen, welche das Komische als seelischen Ausgleich im konsequenten Scheitern des Menschen zwar fordert, jene Heiterkeit aber gleichzeitig auch moralisch ablehnt. Diesen deprimierenden Einsichten Schopenhauers hält Rudolf Lüthe eine Kulturtheorie des Witzes und der Komik entgegen, in der Schamhaftigkeit über individuelle Mängel eine Heiterkeit entstehen lässt, welche die Selbstverantwortung des Menschen hochhält.

So, wie ich Rudolf bei meiner letzten Denkwoche im Château d’Orion erleben durfte, können uns auf einen erkenntnisreichen und heiteren Salonabend freuen!

Weitere Informationen über Rudolf Lüthe:
http://www.uni-koblenz-landau.de/de/koblenz/fb2/ik/institut/philosophie/lehrende/luethe

http://userpages.uni-koblenz.de/~luethe/
http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_L%C3%BCthe

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Die Bremer Schauspielerin Claudia Scholl wird im Rahmen des 37. Salons am Freitag, den 6. März 2015 einen Else Lasker-Schüler-Abend anlässlich des 70. Todestages der bedeutenden Lyrikerin gestalten:

Else Lasker Schüler (1869 – 1945) war nicht nur Dichterin, sondern wirkte auch als Essayistin, Theaterkritikerin und Illustratorin. Hatte sie es zu Lebzeiten durchaus schwer, ihre Kunst darzubringen, gilt sie heute als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur. „Dies war die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte … Ihre Themen waren jüdisch; ihre Phantasie orientalisch, aber ihre Sprache war deutsch, ein üppiges, prunkvolles, zartes Deutsch…“ (Gottfried Benn, ihr Geliebter).

Weitere Informationen über Claudia Scholl:
http://www.scholl-theater.de/
http://www.thomasschacht.de/ThomasSchacht.de/pdf_rilke.html

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