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Archive for Oktober 2015

Im Januar 2016 wird der Anschlag auf das französische Satire-Magazin Charlie Hebdo ein Jahr zurück liegen. Im Visier waren vermutlich nicht nur Charlie Hebdo, sondern die Presse- und Meinungsfreiheit generell, was weltweit vielschichtige Reaktionen auslöste. Auch ein Teil der Salongemeinschaft erhob die Stimme und beteiligte sich an dem Ruf „Je suis Charlie“ – gedacht als Synonym für die freie Meinungsäußerung. Das löste eine interessante kontroverse Debatte innerhalb des Salons aus, und ich erkannte: Die Lage ist nicht nur vielschichtig und komplex, sondern birgt auch ein Risiko für Missverständnisse. Es bedarf also eines Salons zur vertiefenden Reflexion. Und zu meiner Freude wird der Islam- und Politikwissenschaftler Jannis Grimm im Rahmen des 47. Salons am 11. Januar 2016 seinen Essay „#Wir sind nicht Charlie. Differenzierte Reaktionen von Muslimen auf die Anschläge von Paris und die Gefahr kollektiver Schuldzuweisungen“ vorstellen und die Reaktionen anhand dessen mit uns diskutieren.

Der Essay erschien über die Stiftung Wissenschaft und Politik, wo Jannis Grimm bis Herbst 2015  als Forschungsassistent im Projekt »Elitenwandel und neue soziale Mobilisierung in der arabischen Welt« tätig war, und ist hier nachzulesen.

Weitere Informationen über Jannis Grimm: https://twitter.com/jannisgrimm https://karosalon.wordpress.com/referenten/

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I cordially invite you to Al-Isnad, or Chains We Can Believe In, a lecture performance by Slavs and Tatars in the course of our 46th salon evening on Wednesday, 25th of November 2015:

Slavs and Tatars is a faction of polemics and intimacies devoted to an area east of the former Berlin Wall and west of the Great Wall of China known as Eurasia. The collective’s practice is based on three activities: exhibitions, books and lecture-performances.  Slavs and Tatars have published several books, including Mirrors for Princes (JRP|Ringier / NYU Abu Dhabi, 2015), Not Moscow Not Mecca (Revolver/Secession, 2012), Khhhhhhh (Mousse/Moravia Gallery, 2012), as well as their translation of the legendary Azeri satire Molla Nasreddin: the magazine that would’ve, could’ve, should’ve (JRP-Ringier, 2011).

Al Isnad
Al-Isnad or Chains We Can Believe In,
lecture-performance, 50 min, 2013.

Currently there are two Slavs and Tatars exhibitions in Berlin:

More information on Slavs and Tatars:
http://www.slavsandtatars.com/
http://www.preis2015.de/index.php?id=2062&L=1
https://karosalon.wordpress.com/referenten/

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