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Archive for the ‘Denkerinnen und Künstlerinnen der Moderne’ Category

Im Rahmen des 80. Salon am Freitag, den 5. Oktober 2018 stellt die Berliner Schriftstellerin Unda Hörner Ihr brandaktuelles Buch „1919 – Das Jahr der Frauen“ vor (erschienen im August 2018 bei ebersbach & simon):

1919 erhalten Frauen in Deutschland erstmals das Wahlrecht und machen sich auf allen Gebieten daran, ihr Leben selbst zu gestalten: Mit Käthe Kollwitz wird erstmals eine Frau in die Akademie der Künste berufen, Maria Juchacz hält als erste eine Rede im Parlament, Frauen studieren am neuen Bauhaus in Weimar. Während in Berlin Rosa Luxemburg ihren Einsatz für die politische Neuordnung mit dem Leben bezahlt, widmet man sich in Paris der Wissenschaft und Kultur: Marie Curies Radiuminstitut öffnet seine Pforten, Sylvia Beach gründet Shakespeare & Company und Coco Chanel kreiert das unsterbliche Chanel No. 5.

Unda Hörner verwebt die Lebenswege und historischen Ereignisse zu einer atmosphärisch dichten Erzählung, eine faszinierende Zeitreise ins Jahr 1919, in dem auf einmal alles möglich schien für die Frauen.

Hoerner_1919_web

Weitere Informationen über Unda Hörner und ihr aktuelles Buch:

Unda Hörner

„1919 – Das Jahr der Frauen“

Beitrag über Unda Hörners aktuelles Buch im Deutschlandfunk Kultur

WDR3-Interview mit Unda Hörner zu ihrem aktuellen Buch

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Die Künstlerin und Filmemacherin Renata Keller wird uns im Rahmen des 70. Salons am Mittwoch, den 22. November 2017 ihren Film „Warum Frauen Berge besteigen sollten“ als Reise durch das Leben und Werk von Dr. Gerda Lerner zeigen und mit uns über diese außergewöhnliche Frau sprechen:

Als bahnbrechende feministische Historikerin, Autorin und soziale Reformerin ist Gerda Lerner zweifellos eine der inspirierendsten Frauenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sie emigrierte vor den Nazis in die USA, war frühzeitig in der Bürgerrechtsbewegung engagiert, schrieb 1972 die überfällige Studie „Schwarze Frauen im weißen Amerika“, im Jahr 1986 „Die Entstehung des Patriarchats“ und begründete so die Frauen-Geschichtsschreibung. Der Film wirft einen detaillierten Blick auf das persönliche, berufliche und politische Leben Gerda Lerners und geht der Frage nach: Wie kann uns das Wissen über unsere eigene Geschichte dazu inspirieren, eine bessere Zukunft zu gestalten? Ausgehend von den revolutionären Errungenschaften der Frauen im 20. Jahrhundert wirft der Film auch einen Blick in die Zukunft und geht der Frage nach: Wo stehen die Frauen heute? Und was ist der nächste Schritt?

Weitere Informationen über Renata Keller und ihren Film

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Prof. Dr. Ernst Osterkamp wird uns die amerikanische Dichterin Edna St. Vincent Millay im Rahmen des 40. Salons am Freitag, den 8. Mai 2015 vorstellen, über die er im vergangenen Herbst ein sehr schönes Buch publiziert hat („Edna St. Vincent Millay“,  Deutscher Kunstverlag, Oktober 2014):

Die in Vergessenheit geratene Schriftstellerin Edna St. Vincent Millay (1892-1950) war einst die lyrische Stimme des Jazz Age. Die Gedichtbände der „amerikanischen Sappho“ standen in den 1920er und 30er Jahren auf den Bestsellerlisten und genossen Kultstatus. Das große Thema ihrer sinnenfrohen Lyrik waren alle Spielarten der Liebe – die Haltung aber, aus der heraus die Dichterin schrieb, war eine grundsätzliche Erfahrung von Desillusionierung. Ernst Osterkamp gewährt uns einen fundierten und bildreichen Einblick in das unkonventionelle Leben der Autorin und in ihr poetisches Werk.

Auch Edna St. Vincent Millay war eine Zeitgenossin Else Lasker-Schülers und Simone Weils. So setzt sich unsere kleine Salon-Reihe zu Künstlerinnen und Denkerinnen der Zeit der Moderne also aufs Wunderbarste fort.

Weitere Informationen über Ernst Osterkamp:
https://www.literatur.hu-berlin.de/de/institutsmitarbeiter/4974/wissenschaftliche-biographie
http://www.wallstein-verlag.de/autoren/ernst-osterkamp.html
https://karosalon.wordpress.com/referenten/

Biographisches zu Edna St. Vincent Millay:
http://de.wikipedia.org/wiki/Edna_St._Vincent_Millay

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Im Rahmen des 39. Salons am 14. April 2015 wird uns Elsbeth Weymann – Dozentin für Literaturgeschichte, Altgriechisch und Waldorfpädagogik – die zu Unrecht in Vergessenheit geratene Philosophin Simone Weil näher bringen:

„Die Schwerkraft des Geistes lässt uns nach oben fallen.“ – Simone Weil

Eine Kommunistin, die den Marxismus ablehnt, eine Atheistin mit Christuserfahrungen, eine Philosophin der Tat – es lohnt sich, dem Leben und den Gedanken dieser außerordentlichen Frau zu begegnen, über die Simone de Beauvoir sagte: „ich beneide sie um ein Herz, das imstande war, für den ganzen Erdkreis zu schlagen“ und Heinrich Böll: „ich bin ihr nicht gewachsen, intellektuell nicht, moralisch nicht, religiös nicht.“

Simone Weil lebte von 1909 bis 1943. Sie war also Zeitgenossin Else Lasker-Schülers, so dass wir inhaltlich wunderbar an den Salonabend mit Claudia Scholl anknüpfen und unsere kleine Reihe zu Künstlerinnen und Denkerinnen der Moderne fortsetzen können, die Unda Hörner im vergangenen Herbst mit ihrem Salonabend zu den Fotografinnen der Avantgarde in Paris begonnen hat.

Weitere Informationen über Elsbeth Weymann:
http://www.geistesleben.de/urheber/elsbeth-weymann
https://karosalon.wordpress.com/referenten/

Biographisches zu Simone Weil:
http://de.wikipedia.org/wiki/Simone_Weil
http://www.zeit.de/2014/05/simone-weil-philosophin

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Die Bremer Schauspielerin Claudia Scholl wird im Rahmen des 37. Salons am Freitag, den 6. März 2015 einen Else Lasker-Schüler-Abend anlässlich des 70. Todestages der bedeutenden Lyrikerin gestalten:

Else Lasker Schüler (1869 – 1945) war nicht nur Dichterin, sondern wirkte auch als Essayistin, Theaterkritikerin und Illustratorin. Hatte sie es zu Lebzeiten durchaus schwer, ihre Kunst darzubringen, gilt sie heute als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur. „Dies war die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte … Ihre Themen waren jüdisch; ihre Phantasie orientalisch, aber ihre Sprache war deutsch, ein üppiges, prunkvolles, zartes Deutsch…“ (Gottfried Benn, ihr Geliebter).

Weitere Informationen über Claudia Scholl:
http://www.scholl-theater.de/
http://www.thomasschacht.de/ThomasSchacht.de/pdf_rilke.html

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Die Berliner Schriftstellerin Unda Hörner wird uns im Rahmen des 33. Salons am Freitag, den 3. Oktober 2014 ihr Buch „Scharfsichtige Frauen“ über Fotografinnen der Avantgarde in Paris vorstellen (Edition Ebersbach, 2012): Auffällig oft waren es Frauen, die in den 1920er Jahren zur Kamera griffen und sich so ihren Beruf erfanden. Eine glückliche Verbindung von „neuer Frau“, wie sie damals aus alten Rollenbildern heraus in Erscheinung trat, und neuem Medium. Die Fotografie galt nicht als Kunst – und selbst so berühmte Fotografen wie Man Ray sahen sich zeitlebens als gescheiterte Maler an! Er war auch der Anstoß für Lee Miller, Berenice Abbott, Marianne Breslauer oder Gisèle Freund, nach Paris zu gehen und von ihm zu lernen. Schnell fanden sie ihre eigenen Wege – als Straßenfotografinnen, Reporterinnen, Portraitfotografinnen.

Kurse bei einem privaten Lehrer waren für Frauen oft die einzige Möglichkeit mangels Bildungsinstitutionen für Frauen, die zwar seit 1919 zum Studium zugelassen waren, aber es gab eine heimliche Quote. Auch das Bauhaus bildet da keine Ausnahme – die meisten der Studentinnen besuchten die Textilkurse, die Web-Klasse. So soll das Thema „Frauen und Fotografie“ vor dem zeitgenössischen Hintergrund zur Sprache kommen, in Vortrag und Lesung aus den „Scharfsichtigen Frauen“.

 

Weitere Informationen über Unda Hörner sich hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Unda_H%C3%B6rner

http://www.literaturport.de/Unda.Hoerner/

http://www.youtube.com/watch?v=WpFGEgerMI0

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