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Archive for the ‘Gesundheit’ Category

Hans-Peter Zorn, verantwortlich für Machine Perception & Artificial Intelligence bei dem IT-Dienstleister inovex, wird mit uns im Rahmen des 93. Salons am Samstag, den 26. Oktober 2019 in Düsseldorf die spannende Frage diskutieren: Wie intelligent ist künstliche Intelligenz wirklich?

Die öffentliche Debatte rund um dieses Thema bewegt sich zwischen Extremen – von der Schreckens-Vision, zukünftig als Menschen von Maschinen mit entwickeltem Bewusstsein beherrscht zu werden bis zu euphorischen Szenarien einer besseren Welt durch die Lösung vieler heutiger Probleme Dank uns überlegener Maschinen-Intelligenz. Wie kommt es zu so unterschiedlichen Perspektiven? Wie ist die Faktenlage? Und noch grundlegender: Wie definiert sich künstliche Intelligenz? Wovon sprechen wir eigentlich?

Ich weiß die Chance sehr zu schätzen, mit Hans-Peter Zorn als Entwickler über diese Fragen sprechen zu können, und freue mich sehr auf die Diskussion.

Weitere Informationen zu Hans-Peter Zorn:

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Cristian Dodita wird mit uns im Rahmen unseres 92. Salons am Freitag, den 6. September 2019 in Berlin über das Konzept der Bedarfswirtschaft diskutieren. Der Kerngedanke ist, im Einklang mit unserer Umwelt zu leben, indem wir nur das verbrauchen, was tatsächlich gebraucht wird.

Über die Folgen unseres auf Wachstum basierten Handelns wird viel diskutiert, und es gibt diverse Ideen und Ansätze, mit unseren Ressourcen in einer zukunftsträchtigeren Weise umzugehen. Cristian Dodita hat es gewagt, noch radikaler zu denken und das zugrunde liegende Prinzip der Art und Weise unseres Wirtschaftens in Frage zu stellen. Entstanden ist daraus sein Konzept zur Bedarfswirtschaft.

Er sieht es als unvermeidlich an, das Wirtschaften vom Zwang des Verkaufs zu befreien und (wieder) auf das Abdecken des tatsächlichen Bedarfs für das Leben zu konzentrieren, wenn wir auf einem gesunden Planeten in relativer Sicherheit überleben wollen. Das Recht zu leben sieht er als ein implizites Recht eines jeden Lebewesens und nicht als ein Recht, das sich ein Lebewesen „verdienen“ muss: „Das Leben bekommen wir geschenkt, und deswegen sollten auch wir uns in unserem Handeln auf das gegenseitige Schenken konzentrieren und miteinander und mit unserer Umwelt solidarisch und in Kooperation leben.“

Weitere Informationen zu Cristian Dodita und seinen Gedanken zur Bedarfswirtschaft:

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Meine Salonièren-Kollegin Louisa Bolm und ich freuen uns sehr, eine gemeinsame Salon-Exkursion in die Hansestädte Lübeck und Rostock zu veranstalten:

Am Pfingstsamstag, den 8. Juni 2019 haben wir die Gelegenheit, die Lübeck-Oper „Tausend Jahre und 1 Tag“ der Komponistin Gabriele Pott zu erleben und uns nach der Vorstellung mit ihr hinter den Kulissen darüber auszutauschen.
Am nächsten Tag empfängt uns die Kunsthistorikerin Elke Neumann in der Kunsthalle Rostock und führt uns durch die von ihr kuratierte Ausstellung „Palast der Republik. Inspiration, Utopie, Politikum“.

Die Lübeck-Oper von Gabriele Pott ist 2018 als Auftragswerk zum Stadtjubiläum uraufgeführt worden. Über die Geschichte Lübecks wird ein großer Bogen von der Gründung bis zum Jahr 2143 gespannt. Jo und Nick erleben die Geschichte in einer Zeitreise und versuchen gemeinsam, die Stadt Lübeck vor dem Untergang zu retten. Dabei stoßen sie auf viele geschichtliche Figuren und Mythen aus der Vergangenheit. Mit modernen Mitteln des Musikdramas entsteht eine berührende Freundschaftsgeschichte und thematisiert nebenbei viele Probleme früherer und heutiger Generation.

Auch in Rostock werden wir die Gelegenheit haben, eine Zeitreise zu unternehmen und die Bedeutung historischer Entwicklungen für die Zukunft auszuloten: Die von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Ausstellung „Palast der Republik. Utopie, Inspiration, Politikum“ zeigt Ausstattungsstücke und Kunstwerke, die sich mit diesem kontrovers diskutierten Gebäude auseinandersetzen. Sie lädt dazu ein, sich zu erinnern oder den Palast der Republik und seine vielfältigen Facetten ganz neu zu entdecken.

Der Palast der Republik als Regierungsgebäude der DDR mit dem Saal der Volkskammer war zugleich ein zentrales Kulturhaus in der Mitte der Hauptstadt. Tägliche Veranstaltungen im Großen Saal, den Restaurants, der Disko im Jugendtreff, dem Theater und dem Spreebowling verliehen dem Ostberliner Nachtleben einen besonderen Glanz. Die Kunst und das Design, die den Palast zum Strahlen brachten, werden durch die Blicke vieler Künstler auf den Palast der Republik erweitert und zeigen ihn als Inspirationsquelle bis in die Gegenwart.

Das Jahr der Eröffnung des Humboldt-Forums scheint ein idealer Moment zu sein, sich der Geschichte dieses Orts zu erinnern.

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Louisa Bolm – Medizinerin und vielseitig interessierte Kulturvermittlerin – wird uns im Rahmen des 62. Salons am Mittwoch, den 8. März 2017 anhand zahlreicher Original-Exponate Einblicke in das hochspannende Leben und Wirken des französischen Chirurgen Paul Reclus geben:

Paul Reclus revolutionierte im 19. Jahrhundert die Chirurgie, u.a. mit der Entwicklung der Kokain-Lokalanästhesie, war darüber hinaus aber auch als Politiker engagiert und in den Dreyfus-Spionageskandal  involviert. Auch seine Brüder schrieben in ihren Disziplinen Geschichte, wie der bekannte Geograph und Anarchist Élisée Reclus.
Paul Reclus lebte im Chateau d’Orion – dem „Denkschloss“ im französischen Béarn, in das es mich jedes Jahr zu mindestens einer Denkwoche zieht.

Bis zum 14.2.2017 läuft im Info-Café Berlin-Paris des Deutsch-französischen Jugendwerks in Berlin eine von Louisa kuratierte Ausstellung über Paul Reclus. Die dort gezeigten Exponate – beispielsweise Originalbriefe von Reclus‘ Freund Gustave Eiffel, dem mutigen Heißluftballon-Fotographen Paul Nadar oder eine historische Packung der von Reclus entwickelten Pomade zu Heilzwecken – werden auch im Rahmen des Salonabends zu sehen sein.

Weitere Informationen über Paul Reclus:
www.paul-reclus-zeitgeschehen.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Reclus_(Chirurg)

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Unsere Reihe zu der Fragestellung, wie wir zukünftig leben wollen vor dem Hintergrund von Globalisierung, Digitalisierung und weiterer Faktoren werden wir auch im neuen Jahr fortsetzen. Im Rahmen des 60. Salons am 30. Januar 2017 haben wir die Gelegenheit, den Fokus dieser Fragestellung auch auf andere Spezies zu erweitern und mit der Philosophin Dr. Friederike Schmitz über „Tierethik“ zu diskutieren.

Friederike Schmitz hat in theoretischer Philosophie promoviert und einen Sammelband zum Thema „Tierethik“ herausgegeben, der 2014 im Suhrkamp Verlag erschienen ist und wichtige Positionen der neueren tierethischen Debatte – teilweise erstmals in deutscher Sprache – versammelt, z.B. von Martha Nussbaum, Christine Korsgaard und Peter Singer.

Im Kern beschäftigt sich Friederike Schmitz mit der grundlegenden ethischen Frage „Sollten nicht-menschliche Tiere von Menschen unter Missachtung ihrer eigenen Interessen benutzt werden? Wieso sollten nicht-menschliche Tiere weniger Rücksicht verdienen als Menschen?“ Sie belässt es nicht bei theoretischen Fragestellungen, sondern setzt sich auch damit auseinander, wie sich das Mensch-Tier-Verhältnis praktisch – gesellschaftlich und politisch – verändern lässt.

Ich freue mich auf die Salon-Diskussion zu dieser tiefgreifenden Fragestellung!

Mehr Informationen über Friederike Schmitz:

https://friederikeschmitz.de/

http://www.suhrkamp.de/buecher/tierethik-_29682.html

http://pdf.zeit.de/2014/21/tierrechte-nutztiere-fleisch-essen.pdf

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Georg Schweisfurth – Gründer der Bio-Supermarkt kette ‚basic‘, des Bio-Hotels Gut Sonnenhausen und Mitglied des Greenpeace Deutschland-Aufsichtsrats – wird uns am 23. Mai 2016 im Rahmen des 49. Salons von seinem spannenden Lebensweg als Öko-Pionier berichten und einige seiner aktuellsten Projekte vorstellen, z.B. LOKAL – das Kochexperiment.

Der Name Schweisfurth steht seit den 1980er Jahren für ökologische Pionierarbeit in Deutschland. Der Vater Karl Ludwig Schweisfurth leitete einst Herta, den größten fleischverarbeitenden Konzern Europas, durch den wöchentlich 25.000 Schweine und 5.000 Rinder geschlachtet, in Folie verpackt und nach ganz Europa verkauft wurden. Das wachsende Unbehagen mit Blick auf die Massentierhaltung führte schlussendlich zu einer Kehrtwende von der „falschen Landwirtschaft“ zur ökologischen Landwirtschaft – und das bereits zu einem Zeitpunkt, als es für einen solchen Schritt nur wenige Vorbilder gab.

Mehr Informationen über Georg Schweisfurth:
https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Schweisfurth
https://de-de.facebook.com/people/Georg-Schweisfurth/100009519616909
http://www.dtv.de/georg_schweisfurth_bewusst_anders_1500.html
https://karosalon.wordpress.com/referenten/

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Nachdem meine Naturfriseurin Reva Saad mich immer wieder mit ihrem reichen Wissensschatz über das menschliche Haar und die zu Unrecht völlig unterschätzte Bedeutung für unseren Organismus und dessen Gesundheit überrascht und fasziniert hat, wird sie ihr Wissen nun zu meiner Freude im Rahmen unseres 32. Salons am Dienstag, den 2. September 2014 mit uns teilen. Reva wird uns nicht nur Einblicke in die wenig bekannte Wechselbeziehung zwischen Körper-(gesundheit) und Haar und ihren darauf basierenden ganzheitlichen Ansatz als Naturfriseurin geben, sondern auch über hoch interessante kulturgeschichtliche Aspekte sprechen.

Weitere Informationen über Reva Saad finden sich hier:
http://www.naturfriseur-reva.de/

 

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