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Archive for the ‘Glück’ Category

Für die meisten wird es kein Geheimnis sein, dass ich guter Schokolade nicht widerstehen kann. Kurz nach meinem Umzug in den Berliner Bergmann-Kiez vor 15 Jahren entdeckte ich mit entsprechender Erleichterung das kleine feine Geschäft Docura unweit meiner Wohnung und freundete mich umgehend mit Marina Monteiro und Jascha Kappelmeyer an, mit denen das Gespräch über Schokolade ein ähnlicher Genuss ist, wie die Schokolade zu kosten.

Bei einer Schokoladen-Verkostung mit Marina Monteiro für Freunde entstand die Idee eines Salonabends über „Schokolade als Aphrodisiakum“. Und ich freue mich sehr, Sie und Euch zu unserem 86. Salon am Montag, den 18. März 2019 zu diesem Thema einzuladen:

Schokolade, ein sinnlicher Genuss. Schon die Azteken verehrten den Kakao als Frucht der Götter und als Kraftspender. Für uns ist sie häufig ein Geschenk der Liebe und auch ein Bestandteil der Eroberung und Verführung. Sogar eine aphrodisierende Wirkung wird Schokolade nachgesagt. Aber kann Kakao wirklich unsere Lust steigern?

Marina Monteiro, seit 2001 Fachhändlerin für Schokolade in Berlin und bekennende Chocoholic, wird uns etwas über die Geschichte der Schokolade und ihre Wirkung auf Lust und Liebe erzählen. Die gebürtige Brasilianerin wird uns ihre Lieblingssorten zum Probieren mitbringen und aus dem Nähkästchen der Schokoladengeschichte plaudern. 

www.docura-berlin.de

instagram: docura.schokolade

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Der ausgewiesene Goethe-Kenner Dr. Manfred Osten wird mit uns im Rahmen des 69. Salons am Sonntag, den 12. November 2017 über sein jüngstes Buch »Gedenke zu leben! Wage es, glücklich zu sein!« oder Goethe und das Glück sprechen.

Immer wieder bin ich fasziniert, wie weitsichtig Goethe Themen und Aspekte unserer Gegenwart antizipiert hat und wie aktuell seine Analysen und lebenspraktischen Anregungen für diese unruhigen Zeiten sind:

»Jeder Trost ist niederträchtig / Und Verzweiflung nur ist Pflicht« heißt es in einem Versentwurf zum »Faust«. Goethe selbst aber hat sich gegen Unglück und Verzweiflung zur Wehr gesetzt und im »Wilhelm Meister« dagegengehalten: »Gedenke zu leben! Wage es, glücklich zu sein!« Manfred Osten zeigt, wie Goethe sich zwischen diesen beiden extremen Polen bewegt hat, und wie er für sich Strategien und Wege fand, glücklich zu sein. Wer glücklich sein will, muss sich das erarbeiten, muss an sich arbeiten. Goethe nannte dies das »Übungsglück« der Mäßigung. Gleichzeitig beschreibt Osten, wie hellsichtig Goethe seine Zeit und die aufkommende Industrialisierung mit der sie begleitenden Beschleunigung allen Wirkens und Handelns als dem Glück entgegenstehend verstanden hat: »So wenig nun die Dampfwagen zu dämpfen sind, so wenig ist dies auch im Sittlichen möglich: die Lebhaftigkeit des Handels, das Durchrauschen des Papiergeldes, das Anschwellen der Schulden, um Schulden zu bezahlen, das alles sind die ungeheueren Elemente …« Geschrieben hat Goethe das 1825, aber es wird hier eine Brücke zu uns ins 21. Jahrhundert geschlagen, in dem sich scheinbar alles Glück und jedes Leben optimieren lässt.

Ich freue mich sehr darauf, von Manfred Osten im Rahmen des Salons mehr über Goethes Strategien zu erfahren, sich sein Glück zu erarbeiten – gerade in verzweifelten Zeiten.
Weitere Informationen über Manfred Osten und sein aktuelles Buch:

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Die ZEIT-Redakteurin und Buchautorin Petra Pinzler wird mit uns im Rahmen des 15. Salons am Donnerstag, den 6. September 2012 der hochaktuellen Frage nachgehen, ob es wirklich das Wirtschaftswachstum ist, das uns glücklich macht und für unser Wohlbefinden sorgt, wie die Wirtschaftspolitiker häufig suggerieren. Oder ob es nicht vielleicht viel entscheidender ist, gesund zu sein, Zeit für sich und die Familie zu haben oder sich zugehörig zu fühlen.

In Ihrem 2011 erschienenen Buch „Immer mehr ist nicht genug. Vom Wachstumswahn zum Bruttosozialglück“, das Grundlage für diesen Salon sein wird, lotet Petra Pinzler aus, warum uns weniger Konsum tatsächlich glücklicher macht und wie die Politik deshalb den echten Wohlstand mehren könnte und sollte.

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Was für eine schöne Trilogie: Glück, Zeit und nun die Philosophie der Liebe, die uns Autor und Philosoph Dr. Christoph Quarch im Rahmen des 5. Salonabends dank seiner langjährigen Beschäftigung mit diesem Thema sicher ein gutes Stück näher bringen wird. Christoph Quarch begreift die Liebe dabei sehr ganzheitlich und entdeckt sie als Rückgrat eines gelingenden Lebens, indem man das Leben annimmt und bejaht mit allem, was es zu bieten hat: „Erotische Lebenskunst bedeutet, die Empfänglichkeit für das Schöne zu steigern und in allem die göttliche Schönheit des Lebens zu erblicken.“

Ich freu mich sehr, dass Christoph Quarch sich mit uns gemeinsam dieses allgegenwärtigen und doch so schwer zu fassenden Themas Liebe in all seiner Vielseitigkeit annehmen wird!

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An meinem dritten Salonabend am 29. März 2011 wird Prof. Dr. Günther W. Bien uns dazu einladen, mit ihm über das Glück zu philosophieren: Glück – was ist das? Zum einen scheint dieses Phänomen so vertraut, so intensiv erfahrbar – auch in den Momenten, in denen es schmerzlich zu fehlen scheint. Bei näherer Betrachtung wird jedoch schnell erkennbar, wie schwer das Phänomen „Glück“ zu greifen, zu erklären ist; zu verstehen, was wir selbst dafür tun können, Glück zu empfinden. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich mit Günther Bien einen so erfahrenen Glücksforscher für den Salonabend gewinnen konnte: Bereits seit den 1970er Jahren forscht und lehrt er zum Thema Philosophie des Glücks.

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