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Archive for the ‘Kulturgeschichte’ Category

Am Samstag, den 7. März feiern wir den 100. Salon! Dieses Jubiläum nehme ich zum Anlass, die Salonkultur von 1800 bis zur Gegenwart zu betrachten, und bin sehr glücklich, gemeinsam mit Elke Jeanrond-Premauer und Hannah Lotte Lund den Bogen über die Jahrhunderte spannen zu können:

Elke Jeanrond-Premauer hat mit ihren „Denkwochen“ im französischen Château d’Orion vor nunmehr 15 Jahren „Salons auf Zeit“ ins Leben gerufen mit dem Anspruch, Menschen mit den wesentlichen Fragen in Berührung zu bringen, zu denen sie im Alltag selten kommen. Durch dieses gemeinsame Bestreben hat das Leben uns zusammengeführt und unsere wunderbare Freundschaft begründet.

Wir zeitgenössischen Salonièren nehmen gerne Bezug auf historische Gesprächskreise. Doch wie die Geselligkeit um 1800 tatsächlich aussah jenseits vieler Mythen, könnte niemand besser vermitteln als meine Freundin Hannah Lotte Lund, die über den Berliner „Jüdischen Salon“ um 1800 promoviert hat und zu geselligen und intellektuellen Netzwerken des 18. und 19. Jahrhunderts forscht. Ganz nebenbei leitet sie als Direktorin das Kleist-Museum in Frankfurt (Oder).

Vor einiger Zeit haben Elke, Hannah Lotte und ich eine Denkwoche zum Thema „Geist und Geselligkeit“ gestaltet und mit unseren Gästen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede heutiger und historischer Salons diskutiert. Viele neue Fragen haben sich daraus ergeben, und wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit Euch über die Bedeutung von Salons zu sprechen.
Als Moderator konnte ich zu meiner Freude Lars Bösel gewinnen, der uns bereits anlässlich des „Mauerfall-Salons“ wunderbar durch den Abend geführt hat.

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2018 im Château d’Orion mit Hannah Lotte und Elke

Weitere Informationen zu Elke Jeanrond-Premauer, Hannah Lotte Lund und Lars Bösel:

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Andreas Fuls ist die Lösung eines minoischen Rätsels gelungen mit seiner Entzifferung der Phaistos-Scheibe, einer kretischen Hieroglyphen-Inschrift aus der Bronzezeit. Im Salon wird er am 22. Februar im Rahmen des 99. Salons seine Erkenntnisse mit uns teilen und verraten, wie ihm die Entzifferung methodisch gelungen ist.

Die minoische Kultur auf Kreta existierte um 2100-1420 v. Chr. und hinterließ hunderte von Inschriften auf Siegeln, Versiegelungen und anderen Artefakten. Die bekannteste Inschrift unter ihnen findet sich auf der Phaistos-Scheibe, einer kleinen Tonscheibe mit eingeprägten Zeichen auf beiden Seiten. Nachdem bisherige Forschungen zur Phaistos-Scheibe gescheitert waren, ist Andreas Fuls mit der erfolgreichen Entzifferung durch mathematische und statistische Methoden ein wichtiger Meilenstein für ein besseres Verständnis der minoischen Sprache und Kultur gelungen.

85% der Zeichen auf der Scheibe von Phaistos können nun mit hoher Sicherheit gelesen werden. Die entdeckten Lautwerte und Bedeutungen aller Zeichen wurden mit anderen Hieroglypheninschriften aus Kreta verglichen, was zu der Erkenntnis führte, dass die Phaistos-Scheibe sowohl zum Schriftsystem der kretischen als auch der luwischen Hieroglyphen gehört und die Texte in luwischer Sprache geschrieben sind. Die Scheibe von Phaistos und andere kretisch-luwische Hieroglypheninschriften können daher einem einheitlichen Sprachraum zugeordnet werden, der sich in der ägäischen Bronzezeit von Kreta bis Westanatolien erstreckte.

Ich freue mich schon sehr auf das Gespräch mit Andreas und Euch über diese Entdeckung!

Weitere Informationen über Andreas Fuls und die Enzifferung der Phaistos-Scheibe:

 

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Ralph Gleis, Leiter der Alten Nationalgalerie Berlin, wird uns im Rahmen des 98. Salons am Mittwoch, den 5. Februar 2020durch die von Yvette Deseyve kuratierte Ausstellung „Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919“ führen.
Mir liegt die Sichtbarkeit großartiger Künstlerinnen sehr am Herzen, bei denen es keinesfalls an mangelnder Qualität und Strahlkraft ihres Werks liegt, vergleichsweise selten ausgestellt zu werden. So freut es mich, nach Salon-Führungen durch die Lotte Laserstein- und die Lee Krasner-Ausstellung in der Nationalgalerie anknüpfen und weitere in Vergessenheit geratene Künstlerinnen entdecken zu können:

Vor genau 100 Jahren konnten die ersten Frauen ihr reguläres Kunststudium an der Berliner Kunstakademie aufnehmen. Die Ausstellung „Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919“ nimmt dies zum Anlass, die Werke von Malerinnen und Bildhauerinnen in den Blick zu nehmen, die es trotz aller Widrigkeiten in die Kunstöffentlichkeit geschafft und Eingang in die Sammlung der Nationalgalerie gefunden haben.

Gelang zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch einigen wenigen Frauen eine exzeptionelle Karriere innerhalb eines vorwiegend männlichen Kunstbetriebs, so verschärften sich die Restriktionen für Künstlerinnen ab der Jahrhundertmitte. Der Zugang zu Kunstakademien, Stipendiensystemen und wichtigen Auftragsarbeiten wurde ihnen verwehrt. In ihrem „Kampf um Sichtbarkeit“ engagierten sie sich in künstlerischen Vereinigungen, erkämpften sich Ausstellungsmöglichkeiten und zunehmend auch die Aufmerksamkeit wichtiger Förderer sowie die damit verbundenen prestigeträchtigen Aufträge und Ankäufe.

Die Ausstellung zeigt über 60 malerische und bildhauerische Werke von Künstlerinnen aus 140 Schaffensjahren, die alle vor 1919 entstanden sind. Einige davon sind seit Jahrzehnten Bestandteil der Dauerausstellung wie die Gemälde von Caroline Bardua, Elisabeth Jerichau-Baumann oder Sabine Lepsius. Andere werden nach langen Jahren im Depot erneut in der Alten Nationalgalerie zu sehen sein, darunter Arbeiten der Porträt- und Historienmalerinnen Friederike O’Connell oder Paula Monjé. Ein großer Teil wurde noch nie in den Räumen auf der Museumsinsel präsentiert. Zahlreiche einst erfolgreiche Künstlerinnen sind im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten, wie die norwegische Bildhauerin Ambrosia Tønnesen, die auch in den USA erfolgreiche Salonmalerin Vilma Parlaghy oder die russische Avantgarde-Pionierin Natalija Gončarova. In ihrer Vielfalt leisteten die Künstlerinnen einen wesentlichen Beitrag zum Kunstgeschehen ihrer Zeit.

csm_19_SMB_1019_ANG_Kuenstlerinnen_Lepsius_Selbstbildnis_1_xl_01041d816eSabine Lepsius, Selbstbildnis, Detail, 1885 © Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Jörg P. Anders

Weitere Informationen über die Ausstellung, Ralph Gleis und Yvette Desyve:

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Unser 96. Salon am Samstag, den 11. Januar 2020 führt uns nach Frankfurt am Main zu einer Führung durch die Ausstellung zum Werk Lee Krasners – der Pionierin des abstrakten Expressionismus. 

Es ist kaum zu glauben, dass 50 Jahre vergehen mussten, bis das Werk Lee Krasners nun wieder in einer Retrospektive in Europa zu sehen ist. Tief beeindruckt bin ich von den Arbeiten dieser mir bis dahin unbekannten Künstlerin, die lange Zeit im Schatten ihres Ehemanns Jackson Pollock stand und als eine der unbeirrbarsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts gilt. Anders als andere Künstler ihrer Zeit, die ebenfalls ungegenständlich malten, entwickelte Krasner bewusst nie einen „signature style“, sondern folgte dem Anspruch, ihre Bildsprache immer wieder neu zu erfinden.

Neben ihren farbgewaltigen großen Leinwänden sind ihre zarten Gouachen eine besondere Entdeckung für mich.

Lee Krasner, Combat, 1965, 179 × 410,4 cm, National Gallery of Victoria, Melbourne, Felton Bequest, 1992 (IC1-1992). © VG Bild-Kunst Bonn, 2018 & The Pollock-Krasner Foundation/ ARS, New York. Licensed by Copyright Agency, 2018 (Kunsthalle Schirn, Frankfurt am Main).

 

Weitere Informationen über Lee Krasner:
Lee Krasner in der Schirn Frankfurt

 

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Der Politikwissenschaftler und Historiker Götz Aly spricht mit uns im Rahmen des 95. Salons am 11. Dezember 2019 über den zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Essayisten Siegfried Lichtenstaedter, dessen wichtigste Texte Götz Aly mit begleitenden Essays herausgegeben hat (S. Fischer, 2019):

»Als aktiver Beamter, noch dazu Jude« veröffentlichte Lichtenstaedter (1865-1942) seine mit jüdischem Witz verfeinerten Geschichten und Prognosen unter Pseudonymen. Früh erkannte er die Gefahren des leisen, jedoch hinterhältigen deutschen Antisemitismus und des allgemeinen, oft unvermutet hervorbrechenden Minderheitenhasses.

Heute drängen lange verdeckte ethnische und religiöse Konflikte wieder auf die politische Tagesordnung, was Götz Aly motivierte, wichtige Essays Lichtenstaedters auszuwählen und wieder zugänglich zu machen. Denn sie lesen sich, als seien sie gestern für uns Heutige geschrieben.

Weitere Informationen über Götz Aly und sein aktuelles Buch:

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Das Bauhaus feiert dieses Jahr seinen 100. Geburtstag, und zu meiner großen Freude sind wir eingeladen nach Weimar, der Wiege des Bauhauses: Die Kunst- und Architekturhistorikerin Dr. Anke Blümm führt uns exklusiv durch das neueröffnete Bauhaus Museum und das Haus Am Horn, eine Architektur-Ikone aus Zeiten der Bauhaus-Gründung. Im Rahmen unserer Salon-Exkursion am 14./15. September 2019 haben wir außerdem die Gelegenheit, die Ausstellung „Van de Velde, Nietzsche und die Moderne um 1900“ im Neuen Museum Weimar zu sehen, die den Weg zur Bauhausgründung vor 100 Jahren erlebbar macht.

Ich bin bereits bei meinem Weimar-Besuch im Juni in den Genuss gekommen, durch Anke Einblicke in die neuen Präsentationen zur Feier des Bauhaus-Jubiläums zu gewinnen und gute Gespräche über den heutigen Blick auf das Bauhaus zu führen. Als Essenz habe ich mitgenommen: Das Bauhaus hat nach wie vor zu Recht eine ungebrochene Strahlkraft, gerade deshalb wird es allerdings auch häufig zur Projektionsfläche, und kritische Aspekte kommen in der Rezeption teilweise zu kurz.

Umso mehr freue ich mich darauf, mit Ihnen und Euch gemeinsam den immer wieder bereichernden Austausch mit Anke in Weimar fortsetzen und vertiefen zu können!

Weitere Informationen zum Bauhaus-Jubiläum in Weimar:

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Die Kuratorin Dr. Annelie Lütgens wird uns im Rahmen unseres 90. Salons am Montag, den 8. Juli 2019 durch ihre Ausstellung „Lotte Laserstein – Von Angesicht zu Angesicht“ in der Berlinischen Galerie führen.  

Vor einigen Jahren bin ich durch ein Seminar an der Freien Universität Berlin auf die Malerin Lotte Laserstein (1898-1993) aufmerksam geworden, die bereits als 30-jährige eine berühmte und erfolgreiche Berliner Künstlerin war und ein faszinierendes Werk geschaffen hat. Denn es gelang ihr, einerseits spielerisch mit Zitaten der Kunstgeschichte umzugehen, aber doch eine ganz eigene Position zu finden. Besonders beeindrucken ihre feinfühligen Porträts und Selbstbildnisse, mit denen sie sich über damalige Geschlechterrollen hinwegsetzte.

Zwar konnte sie ihren Lebensunterhalt zeitlebens durch ihre Kunst finanzieren, doch ihre Karriere erfuhr 1933 eine jähe Zäsur. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft musste sie Deutschland verlassen, konnte in ihrem Exil in Schweden aber nicht mehr an ihre Bekanntheit in jungen Jahren anknüpfen und war auch von den Museen lange Zeit wenig beachtet.

Daher empfinde ich es als doppeltes Glück, momentan 58 Werke von Lotte Lasterstein in meiner Nachbarschaft in der Berlinischen Galerie sehen zu können und wir uns dieser zu Recht wieder bekannter werdenden Künstlerin im persönlichen Gespräch mit der Kuratorin Annelie Lütgens annähern können.

Lotte Laserstein (1898-1993): Liegendes Mädchen auf Blau, DAS VERBORGENE MUSEUM

Weitere Informationen zur Ausstellung und zu Dr. Annelie Lütgens:

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Im Rahmen unseres 89. Salons am Dienstag, den 25. Juni 2019 in Berlin wird Olaf Georg Klein uns sein jüngstes Buch über das Tagebuchschreiben vorstellen wird (2018 erschienen bei Wagenbach).

Nachdem ich durch Olaf Georg Kleins Buch „Zeit als Lebenskunst“ viele Erkenntnisse gewonnen habe, welches Verhältnis wir zu dem Phänomen Zeit haben, woran es sich sprachlich festmachen lässt und wie ein bewusstes Nachdenken darüber eine andere Haltung ermöglicht, liest sich sein neustes Buch zu meiner Freude wie eine Fortsetzung, da die Zeit eine so wichtige Dimension des Tagebuchschreibens ist. Wie bereits in seinem Buch über Zeit nähert sich Olaf Georg Klein dem Thema in seiner ganzen Vielschichtigkeit: 

Welche Bedeutung kann das Tagebuchschreiben für die Selbstwerdung entwickeln? Für das Finden der richtigen Balance aus Teilhabe an der äußeren Welt und Zeit für reflektierendes Innehalten?

Wer schreibt Tagebuch, in welchem Lebensalter, in welcher Form, und wie fängt man damit an? Schreibt man besser mit dem Stift oder am Computer, spontan oder bedacht, täglich oder nur gelegentlich, auf Reisen oder auch im Alltag, in kurzen Stichworten oder langen Sätzen? Darf man Tagebuchnotizen korrigieren? Sind sie dann noch authentisch? Und überhaupt: Wer sollte sie lesen? Wie gingen die berühmten Tagebuchschreiber der Geschichte mit ihren Aufzeichnungen um?

Inspirierende finde ich Olaf Georg Kleins Haltung, dass Tagebuchschreiben mehr Zeit schenkt als verbraucht – und dass das Schreiben das Leben vervielfacht. Er zeigt die Möglichkeiten, mittels des Tagebuchs die Erinnerung zu schärfen, konkreter zu denken, intensiver zu fühlen und zu leben.

Weitere Informationen Olaf Georg Klein und sein Buch „Tagebuchschreiben“:

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Der Salonabend mit Heli Meisterson muss aus familiären Gründen leider verschoben werden. Aber wunderbarer Weise wird unsere hannoversche Gastgeberin Martina Trauschke den Abend gestalten und uns eine ihrer jüngsten literarischen Entdeckungen vorstellen:

Die Lektüre des im deutschsprachigen Kontexts nahezu unbekannten Romans der Dichterin Elizabeth Barrett Browning (1806-1861) ‚Aurora Leigh‘ ist eine herrliche Überraschung. Ein Vers-Roman, der die Entwicklung und das Werden einer Künstlerin in der Mitte des 19. Jahrhunderts erzählt. Wie findet ein Mensch seinen Weg, der nicht vorgezeichnet ist, sondern in jedem Schritt erfunden werden muss? In den Künstlerinnen-Bildungsroman sind einige biographische Züge ihres eigenen Lebens eingeflossen, das eine der spektakulärsten Dichterlieben umfasst. Im Roman und im Leben ist das innere Drama einer jungen Frau wahrzunehmen, die aus dem Unvorhergesehen heraus ihrer Leidenschaft im schönsten Wechselgeschehen mit ihrem unbestechlichen Wahrnehmungsvermögen folgt.

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Für die meisten wird es kein Geheimnis sein, dass ich guter Schokolade nicht widerstehen kann. Kurz nach meinem Umzug in den Berliner Bergmann-Kiez vor 15 Jahren entdeckte ich mit entsprechender Erleichterung das kleine feine Geschäft Docura unweit meiner Wohnung und freundete mich umgehend mit Marina Monteiro und Jascha Kappelmeyer an, mit denen das Gespräch über Schokolade ein ähnlicher Genuss ist, wie die Schokolade zu kosten.

Bei einer Schokoladen-Verkostung mit Marina Monteiro für Freunde entstand die Idee eines Salonabends über „Schokolade als Aphrodisiakum“. Und ich freue mich sehr, Sie und Euch zu unserem 86. Salon am Montag, den 18. März 2019 zu diesem Thema einzuladen:

Schokolade, ein sinnlicher Genuss. Schon die Azteken verehrten den Kakao als Frucht der Götter und als Kraftspender. Für uns ist sie häufig ein Geschenk der Liebe und auch ein Bestandteil der Eroberung und Verführung. Sogar eine aphrodisierende Wirkung wird Schokolade nachgesagt. Aber kann Kakao wirklich unsere Lust steigern?

Marina Monteiro, seit 2001 Fachhändlerin für Schokolade in Berlin und bekennende Chocoholic, wird uns etwas über die Geschichte der Schokolade und ihre Wirkung auf Lust und Liebe erzählen. Die gebürtige Brasilianerin wird uns ihre Lieblingssorten zum Probieren mitbringen und aus dem Nähkästchen der Schokoladengeschichte plaudern. 

www.docura-berlin.de

instagram: docura.schokolade

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