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Archive for the ‘Literatur’ Category

Im Rahmen unseres 83. Salons am Freitag, den 14. Dezember 2018 werden uns Moses März und Philipp Meyer einen Blick hinter die Kulissen ihrer frisch gegründeten Literaturzeitschrift „Mittel & Zweck“ (MUZ) werfen lassen und werden uns ihr engagiertes literarisches Projekt vorstellen:

MUZ-Titel

Die erste Ausgabe von Mittel & Zweck „MUZ1: Berlin – Kapstadt“ lässt Relationen entstehen, wo sonst keine Verbindungen gesehen werden: zwischen der Berliner Sonnenallee und der Kapstädter Hatfield Street, zwischen Theologie und Tanz, zwischen dem amerikanischen Hip Hop Musiker Mos Def/Yasiin Bey und dem Hamburger Rapper Bonez MC, zwischen einer missglückten Liebesgeschichte und der Beschreibung des Alltags im Goethe-Institut der Elfenbeinküste.

MUZ1 interessiert sich dabei für verschiedene Wege zur Sprache: Vom Fotokopieren, über das Transkribieren zum Zitieren, vom Durchstreichen zum Postkartenschreiben, vom Schreibmaschinenschreiben zur eigenen Handschrift. MUZ beruft sich dabei auf Walter Benjamins Essay „Zur Kritik der Gewalt“ und nimmt sich vor, Inhalte und Formen, Mittel und Zwecke nicht länger voneinander zu trennen. Sie versucht dabei eine eigene Sprache zu finden für die Themenfelder unserer Zeit und berührt dabei Fragen aus Politik, Musik, Sport und Religion.

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Fotos: Mittel & Zweck Literaturzeitschrift

Weitere Informationen über die Literaturzeitschrift „Mittel & Zweck“ von Moses März und Philipp Meyer:

Mittel & Zweck Webseite

Mittel & Zweck bei Facebook

 

 

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Deborah Feldman wird im Rahmen unseres 72. Salons am Mittwoch, den 10. Januar 2018 mit uns zunächst über ihre weltweit beachtete autobiographische Erzählung „Unorthodox“ sprechen, die ihre Emanzipation aus einer chassidischen Gemeinde in Williamsburg (New York) auf sehr lebendige Weise nachzeichnet und schlagartig ein spektakulärer New-York-Times-Bestseller wurde. Ausführlicher vorstellen wird sie uns ihr jüngstes Werk „Überbitten“, in dem sie ihre Reise durch Europa auf den Spuren ihrer geliebten Großmutter schildert. Eine Reise, die nach einer Ambivalenz aus Ängsten, Vorurteilen, aber auch großer Offenheit und Neugierde in der Gegenwart im Berliner Bergmann-Kiez mündet, wo sich Autorin und Salonière dank ihres gemeinsamen Buchhändlers Lutz kennenlernten.

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Im Rahmen unseres 55. Salons am Samstag, den 15. Oktober 2016 wird meine Buchhändlerin Laura Rupp wird mit uns über den stationären Buchhandel in der Krise und Strategien gegen die Marktdominanz von Amazon diskutieren.

In ihrem Vortrag setzt sich Laura Rupp nicht nur kritisch mit der Expansions-Strategie von Amazon und den eklatanten Auswirkungen für die gesamte Literaturbranche auseinander, sondern entwickelt innovative Ansätze für die Buchbranche im Sinne des Erhalts eines lebendigen Literaturbetriebs, wie ihn die meisten von uns zu schätzen wissen.

Damit setzt Laura Rupp unsere kleine Salon-Reihe rund um die Fragestellung, wie wir zukünftig leben wollen vor dem Hintergrund fundamentaler Veränderungen durch Globalisierung, Digitalisierung etc. fort.

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Der Literaturwissenschaftler und Galerist Prof. Dr. Friedrich Rothe wird mit uns im Rahmen des 52. Salons am Donnerstag, den 21. Juli 2016 über Harry Graf Kessler sprechen, dem er eine viel beachtete Biografie gewidmet hat (Siedler, 2008).

Schon lange fasziniert mich Harry Graf Kessler (1868-1937), dessen große Verdienste für die Entwicklung und Entfaltung der Moderne – insbesondere im Bereich der bildenden Kunst, beispielsweise als Mäzen für Henry van de Velde oder Edvard Munch – ich sehr zu schätzen weiß. Aber auch in der Rolle als „Menschensammler“ empfinde ich Harry Graf Kessler als sehr inspirierend: Mit ca. 12.000 Menschen stand er persönlich in Kontakt, dokumentiert in seinem Tagebuchwerk, das er mit 12 Jahren begann und 57 Jahre lang bis zum Ende seines Lebens führte.

Harry Graf Kesslers Wirken für unterschiedliche Kunstgattungen, sein international geführtes Leben und sein weitreichendes Netzwerk sind so vielseitig und komplex, dass diese Ankündigung nur einen kleinsten Einblick zu leisten vermag. Umso mehr freue ich mich auf unser Gespräch mit seinem Biografen Prof. Dr. Friedrich Rothe im Rahmen des 52. Salonabends, das uns einen umfassenderen Einblick in das spannende Leben Harry Graf Kesslers ermöglichen wird!

Zum Anlass genommen habe ich die aktuelle Ausstellung über Harry Graf Kessler im Liebermannhaus am Brandenburger Tor (noch bis zum 21. August 2016).

Mehr Informationen über Prof. Dr. Friedrich Rothe und Harry Graf Kessler:
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Rothe
http://www.zeit.de/2008/12/Der_moderne_Querkopf
https://de.wikipedia.org/wiki/Harry_Graf_Kessler

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Im Rahmen des 45. Salonabends am Dienstag, den 10. November 2015 wird der Literaturwissenschaftler Reiner Stach uns zu meiner großen Freude seine dreibändige Kafka-Biographie vorstellen, die er im vergangenen Jahr mit dem dritten Band über Kafkas frühe Jahre abgeschlossen hat.

18 Jahre lang hat Reiner Stach an dieser faszinierenden Biographie gearbeitet, die schon heute den Ruf eines internationalen Standardwerks genießt und vieles in sich vereint: Eine sehr präzise und einfühlsame Studie eines außergewöhnlichen Menschen, eine lebendige und zugleich lehrreich detaillierte Zeit- und Kulturgeschichte und nicht zuletzt selbst ein literarisches Meisterwerk.

Weitere Informationen zu Reiner Stach und seiner Kafka-Biographie finden sich hier:
http://www.reinerstach.de/kafka-biographie
https://karosalon.wordpress.com/referenten/
http://www.fischerverlage.de/autor/Reiner_Stach/5263

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Am 31. August 2015 wird Dr. Max Dehmel, Ministerialrat a.D., im Rahmen des 42. Salonabends auf seine Jahre in der „Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR“ zurückblicken:

Max Dehmel war von 1979 bis 1984 in der „Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR“ in Ost-Berlin tätig als Leiter der Wirtschaftsabteilung mit den Bereichen Wirtschaft, Landwirtschaft und Verkehr. In seiner Freizeit hatte er darüber hinaus viele Kontakte in der Kulturszene in Ost-Berlin und in der DDR.
Auch mit der Ost-Berliner Salonkultur dieser Zeit war Max Dehmel bestens vertraut: Er war beispielsweise Gast im Literatursalon von Ekkehard Maaß, in dessen Wohnung im Prenzlauer Berg sich bis zu 130 Personen versammelten, um an Lesungen mit jungen Autoren der DDR teilzuhaben.
Max Dehmel wird sich für uns an diese lebendige und begegnungsreiche Zeit zurück erinnern.
Weitere Informationen über Dr. Max Dehmel:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/der-euromax-max-dehmel-der-heimliche-filmminister-der-nation-geht-in-rente/198564.html
https://karosalon.wordpress.com/referenten/

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Prof. Dr. Ernst Osterkamp wird uns die amerikanische Dichterin Edna St. Vincent Millay im Rahmen des 40. Salons am Freitag, den 8. Mai 2015 vorstellen, über die er im vergangenen Herbst ein sehr schönes Buch publiziert hat („Edna St. Vincent Millay“,  Deutscher Kunstverlag, Oktober 2014):

Die in Vergessenheit geratene Schriftstellerin Edna St. Vincent Millay (1892-1950) war einst die lyrische Stimme des Jazz Age. Die Gedichtbände der „amerikanischen Sappho“ standen in den 1920er und 30er Jahren auf den Bestsellerlisten und genossen Kultstatus. Das große Thema ihrer sinnenfrohen Lyrik waren alle Spielarten der Liebe – die Haltung aber, aus der heraus die Dichterin schrieb, war eine grundsätzliche Erfahrung von Desillusionierung. Ernst Osterkamp gewährt uns einen fundierten und bildreichen Einblick in das unkonventionelle Leben der Autorin und in ihr poetisches Werk.

Auch Edna St. Vincent Millay war eine Zeitgenossin Else Lasker-Schülers und Simone Weils. So setzt sich unsere kleine Salon-Reihe zu Künstlerinnen und Denkerinnen der Zeit der Moderne also aufs Wunderbarste fort.

Weitere Informationen über Ernst Osterkamp:
https://www.literatur.hu-berlin.de/de/institutsmitarbeiter/4974/wissenschaftliche-biographie
http://www.wallstein-verlag.de/autoren/ernst-osterkamp.html
https://karosalon.wordpress.com/referenten/

Biographisches zu Edna St. Vincent Millay:
http://de.wikipedia.org/wiki/Edna_St._Vincent_Millay

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