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Archive for the ‘Lyrik’ Category

Der in Paris und Sizilien lebende Lyriker und Essayist Jochen Winter wird uns sein aktuelles Buch „Die Glut des Augenblicks. Aufzeichnungen vom Ätna“ im Rahmen unseres 75. Salons am Samstag, den 19. Mai 2018 vorstellen (Matthes & Seitz, 2017):

Betrachtungen des Ätna bilden den Ausgangspunkt für Reflexionen und Meditationen, die um Poetologie und Philosophie, Mythologie und Kosmologie, Physik und Metaphysik kreisen und deren wechselseitige Bezüge offenbaren. Angesichts des erstarrten, plötzlich eruptierenden Magmas zeigt sich, wie tief der Mensch verwoben ist in die komplexen Zusammenhänge elementarer Prozesse, die er im Zuge der wissenschaftlich-technologischen Entwicklung eigenmächtig seinen Zwecken unterwarf. Jochen Winter unternimmt es, das zerstörte oder vergessene Band zwischen Mensch, Natur und All abermals im Wort zu knüpfen, Zeugnis der ursprünglichen Einheit von Idee und Empfindung. Es gelingt ihm ein Gegenentwurf zu den Aporien der Moderne wie auch zu den heillosen Konsequenzen einer ins Virtuelle abgleitenden Wirklichkeit – ein leidenschaftliches Manifest für die radikale Umbesinnung.

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Weitere Informationen über Jochen Winter und sein aktuelles Buch:

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Prof. Dr. Ernst Osterkamp wird uns die amerikanische Dichterin Edna St. Vincent Millay im Rahmen des 40. Salons am Freitag, den 8. Mai 2015 vorstellen, über die er im vergangenen Herbst ein sehr schönes Buch publiziert hat („Edna St. Vincent Millay“,  Deutscher Kunstverlag, Oktober 2014):

Die in Vergessenheit geratene Schriftstellerin Edna St. Vincent Millay (1892-1950) war einst die lyrische Stimme des Jazz Age. Die Gedichtbände der „amerikanischen Sappho“ standen in den 1920er und 30er Jahren auf den Bestsellerlisten und genossen Kultstatus. Das große Thema ihrer sinnenfrohen Lyrik waren alle Spielarten der Liebe – die Haltung aber, aus der heraus die Dichterin schrieb, war eine grundsätzliche Erfahrung von Desillusionierung. Ernst Osterkamp gewährt uns einen fundierten und bildreichen Einblick in das unkonventionelle Leben der Autorin und in ihr poetisches Werk.

Auch Edna St. Vincent Millay war eine Zeitgenossin Else Lasker-Schülers und Simone Weils. So setzt sich unsere kleine Salon-Reihe zu Künstlerinnen und Denkerinnen der Zeit der Moderne also aufs Wunderbarste fort.

Weitere Informationen über Ernst Osterkamp:
https://www.literatur.hu-berlin.de/de/institutsmitarbeiter/4974/wissenschaftliche-biographie
http://www.wallstein-verlag.de/autoren/ernst-osterkamp.html
https://karosalon.wordpress.com/referenten/

Biographisches zu Edna St. Vincent Millay:
http://de.wikipedia.org/wiki/Edna_St._Vincent_Millay

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Die Bremer Schauspielerin Claudia Scholl wird im Rahmen des 37. Salons am Freitag, den 6. März 2015 einen Else Lasker-Schüler-Abend anlässlich des 70. Todestages der bedeutenden Lyrikerin gestalten:

Else Lasker Schüler (1869 – 1945) war nicht nur Dichterin, sondern wirkte auch als Essayistin, Theaterkritikerin und Illustratorin. Hatte sie es zu Lebzeiten durchaus schwer, ihre Kunst darzubringen, gilt sie heute als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur. „Dies war die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte … Ihre Themen waren jüdisch; ihre Phantasie orientalisch, aber ihre Sprache war deutsch, ein üppiges, prunkvolles, zartes Deutsch…“ (Gottfried Benn, ihr Geliebter).

Weitere Informationen über Claudia Scholl:
http://www.scholl-theater.de/
http://www.thomasschacht.de/ThomasSchacht.de/pdf_rilke.html

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