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Archive for the ‘Naturwissenschaften’ Category

Louisa Bolm – Medizinerin und vielseitig interessierte Kulturvermittlerin – wird uns im Rahmen des 62. Salons am Mittwoch, den 8. März 2017 anhand zahlreicher Original-Exponate Einblicke in das hochspannende Leben und Wirken des französischen Chirurgen Paul Reclus geben:

Paul Reclus revolutionierte im 19. Jahrhundert die Chirurgie, u.a. mit der Entwicklung der Kokain-Lokalanästhesie, war darüber hinaus aber auch als Politiker engagiert und in den Dreyfus-Spionageskandal  involviert. Auch seine Brüder schrieben in ihren Disziplinen Geschichte, wie der bekannte Geograph und Anarchist Élisée Reclus.
Paul Reclus lebte im Chateau d’Orion – dem „Denkschloss“ im französischen Béarn, in das es mich jedes Jahr zu mindestens einer Denkwoche zieht.

Bis zum 14.2.2017 läuft im Info-Café Berlin-Paris des Deutsch-französischen Jugendwerks in Berlin eine von Louisa kuratierte Ausstellung über Paul Reclus. Die dort gezeigten Exponate – beispielsweise Originalbriefe von Reclus‘ Freund Gustave Eiffel, dem mutigen Heißluftballon-Fotographen Paul Nadar oder eine historische Packung der von Reclus entwickelten Pomade zu Heilzwecken – werden auch im Rahmen des Salonabends zu sehen sein.

Weitere Informationen über Paul Reclus:
www.paul-reclus-zeitgeschehen.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Reclus_(Chirurg)

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Nachdem meine Naturfriseurin Reva Saad mich immer wieder mit ihrem reichen Wissensschatz über das menschliche Haar und die zu Unrecht völlig unterschätzte Bedeutung für unseren Organismus und dessen Gesundheit überrascht und fasziniert hat, wird sie ihr Wissen nun zu meiner Freude im Rahmen unseres 32. Salons am Dienstag, den 2. September 2014 mit uns teilen. Reva wird uns nicht nur Einblicke in die wenig bekannte Wechselbeziehung zwischen Körper-(gesundheit) und Haar und ihren darauf basierenden ganzheitlichen Ansatz als Naturfriseurin geben, sondern auch über hoch interessante kulturgeschichtliche Aspekte sprechen.

Weitere Informationen über Reva Saad finden sich hier:
http://www.naturfriseur-reva.de/

 

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Im Rahmen des 30. Salons am 17. Mai 2014 wird der Neurologe und Psychiater Prof. Dr. H. Joachim Meencke mit uns über das wichtige Thema ”Hirntod und Organspende” sprechen, zu dem er eine klare Position vertritt:

“Die Organspende rettet einerseits das Leben des Empfängers, andererseits greift sie störend in den Sterbeprozess des Spenders ein. Empfänger von Organen sind dankbar für ein zweites Leben (David Wagner „Leben“, Rowohlt 2013), die Angehörigen von Spendern machen sich schwere Vorwürfe, in das Sterben eingegriffen zu haben und für einen unwürdigen Tod verantwortlich zu sein (Renate Greinert, 2008).

Den Hirntod als Tod des Menschen zu definieren, ist eine juristische Definition, um straffrei einem lebenden Menschen Organe entnehmen zu können („Postmortal“). Die Hirntod-Definition soll ausführlich diskutiert werden, auch vor dem Hintergrund der missverständlichen Aufklärung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung („Organ-Paten – wie ein zweites Leben.“ Informationen der Bundeszentrale für ges. Aufklärung (B Z gA) zur Organ-und Gewebespende).

Die niedrige Zahl und sogar noch zurückgehende Zahl der Organspender hat nicht nur etwas mit den Verfahrensmanipulationen des letzten Jahres zu tun, sondern auch damit, dass die Menschen spüren, dass die Aufklärung über Hirntod und Tod  Interessen-geleitet ist.”

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An unserem 23. Salonabend am Montag, den 19. August wird der Biologe, Schriftsteller und Jazzgitarrist Dr. Bernhard Kegel uns sein neues Buch „Tiere in der Stadt – Eine Naturgeschichte“ vorstellen (2013 erschienen bei DuMont): „Graureiher jagen neben einer Berliner U-Bahn-Station, Füchse dösen im Kölner Klingelpützpark in der Sonne, in den Bäumen nahe der berühmten Oper von Sydney hängen die vom Aussterben bedrohten Graukopf-Flughunde. In Großstädten weltweit findet sich eine erstaunliche Vielfalt der Arten. Was müssen Tiere mitbringen, um in unserer Nachbarschaft zu überleben? Wie verändern sie sich? Und wie sah die Stadtnatur vergangener Zeiten aus?“ Diesen und anderen Fragen zum Zusammenleben von Mensch und Tier in der Stadt wird Bernhard Kegel gemeinsam mit uns nachgehen.

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Die neue Salon-Saison eröffnet der Philosoph und Biologe Dr. Andreas Weber und wagt sich mit uns an die komplexe Frage heran, was „Leben“ ist. Basierend auf seinem spannenden Buch „Alles fühlt. Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften“ öffnet Andreas Weber die Augen dafür, dass die Natur- und Lebenswissenschaften sich in einem Paradigmawechsel befinden: Forscher haben seiner Meinung nach erkannt, dass sie nur dann Antworten auf das „Rätsel Leben“ finden können, wenn sie Organismen als fühlende Systeme verstehen, die ihre Umwelt interpretieren und bewerten statt sklavisch Reizen zu folgen.
Dieses Weltbild, das Gefühl und Subjektivität als Dreh- und Angelpunkt, als Gemeinsamkeit jeglichen Lebens versteht, bewegt den Geist und das Herz gleichermaßen angesichts der Erkenntnis einer großen Verwandtschaft und Nähe aller Lebewesen untereinander und entsprechender Konsequenzen der Umweltzerstörung für uns alle.

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